DIY: Menü-Board

Do it yourself: Menü-Board

Wie ihr ja inzwischen bestimmt alle gemerkt habt, gehören Kochen und Backen zu meinen grossen Leidenschaften. Da ich selber aber mit meinem 60% Job und Uni nicht allzu oft zu Hause bin, und auch A. zu 100% arbeitet, müssen die Menüs, bzw. vor allem die Einkaufszettel schon im Voraus geplant werden. 🙂 Damit wir beide stets wissen, was wir noch einkaufen müssen, habe ich vor einiger Zeit dieses magnetische Menü-Board gebastelt. Das Menü-Board ist nicht nur sehr praktisch, sondern je nach dem auch ein echter Blickfang.

Was man Braucht:
Holzplatte (ca. 60cm x 80cm)
Magnetfarbe, eine Dose
Grundfarbe
Klarlack
2 Pinsel (je nach Belieben reicht auch einer 😉 )
4 Schrauben und dazu passende Dübel
Lineal
Edding
Klopapierrolle
kleines Stück Papier
Klebestreifen
Klopapier
Weissleim
Wasser
Zettelbox
Magnete
alte Zeitungen

Und so wird’s gemacht:
DIY Menü-Board 1Als erstes legt ihr die Arbeitsfläche mit reichlich Zeitungspapier aus, sodass die Farbe auch nur da landet, wo ihr sie gerne haben wollt. Dann legt ihr das Brett auf die Arbeitsfläche und streicht es mit der Magnetfarbe ganz an. Je mehr Schichten Magnetfarbe ihr auftragt, desto stärker ist die Magnetwirkung. Bei mir hat die Farbe für 4 Schichten gereicht, und das hält soweit auch sehr gut. Wichtig ist dabei, dass ihr die angegebene Trockenzeit vor dem Auftragen einer neuen Schicht abwartet.

Wenn die Magnetfarbe gut getrocknet ist, in jeder Ecke ein

DIY Menü-Board 2Loch bohren, damit ihr das Menü-Board später an die Wand schrauben könnt. Es ist wichtig, dass ihr die Löcher vor dem Anstrich mit der Grundfarbe bohrt, da beim Bohren die Farbe absplittern könnte, was dann nicht so schön aussieht.

Nach dem Bohren könnt ihr Euer Board in der Farbe Eurer Wahl anstreichen. Bitte vergesst nicht, die Seitenkanten des Boards mit anzustreichen, damit ihr beim aufgehängten Board keine hässlichen Ränder habt. Bei der Grundfarbe gilt – im Gegensatz zur Magnetfarbe – weniger ist mehr. Denn mit jeder Schicht Farbe muss die Magnetwirkung halt eine Schicht mehr überwinden und wird schwächer. Einfach darauf achten, dass die Farbe das grau der Magnetfarbe gut deckt, und dann trocknen lassen, am besten über Nacht.

DIY Menü-Board 3Während das ganze trocknet, könnt ihr beginnen, die Klopapierrolle einzukleistern. Erst schneidet ihr aber einen Kreis aus dem Stück Papier, sodass es genau die Öffnung der Klopapierrolle abdeckt. Das klebt ihr dann unten mit Klebestreifen an der Rolle fest. Zum Kleistern mischt ihr etwas Weissleim mit etwas Wasser, so ungefähr im Verhältnis 1:1. Damit streicht ihr die leere Klopapierrolle ein und klebt dann eine Schicht Klopapier drüber. Dies wiederholen, bis ihr mit der Dicke zufrieden seit. Ebenfalls über Nacht trocknen lassen. Danach könnt ihr die Rolle mit einer Farbe Eurer Wahl anstreichen und ebenfalls trocknen lassen. Dann mit einem Edding die Details (Titel, Wochentage, Felder für die Menükärtchen etc.) anbringen. Dafür braucht ihr evt. Euer Lineal.

Zum Schluss lackiert ihr sowohl Euren Stiftehalter DIY-Menü-Board 4als auch das Menü-Board mit dem Klarlack. Aber Achtung: Bei mir wurde der Edding etwas verschmiert, also vorsichtig und ohne zu grossen Druck auf den Pinsel arbeiten. Bin mir nicht sicher, ob es evt. sogar besser wäre, die Edding-Details erst nach dem Lackieren anzubringen… Erfahrungsberichte diesbezüglich sind sehr willkommen. 🙂 Zu guter letzt klebt ihr die leere (!) Zettelbox und den Stiftehalter mit Weissleim an das Board und drückt beides gut an. Lasst das ganze gut trocknen, bevor ihr das Board schliesslich mittels Schrauben und Dübeln an der Wand befestigt, damit es auch wirklich bombenfest hält.

Die Rezeptkärtchen habe ich so gestaltet, dass ich jeweils den Namen, ein Rezeptbild und die benötigten Zutaten auf der Vorderseite der Kärtchen und die Zubereitungsschritte auf der Rückseite festgehalten habe. Hängen die Kärtchen dann am Board, sieht man sofort, was noch auf die Einkaufsliste muss. Die Kärtchen habe ich zusätzlich mit selbstklebender Klarsichtfolie überzogen, damit man sie auch mal mit einem feuchten Lappen abwischen kann, falls beim Kochen mal etwas daneben geht. 😉 Die Kürtchen packe ich alle in eine kleine Box und erweitere sie ständig, wenn ich wieder ein neues Rezept ausprobiert und für gut befunden habe. 🙂

Wie organisiert ihr das so mit dem Essen zuhause? Plant ihr im Voraus oder kocht ihr spontan nach Lust und Laune? 🙂

4 Kommentare

    1. Schön, dass Dir die Idee gefällt. 🙂 Bei mir war’s so: Ich hatte keine Zeit zum richtig einkaufen, zu hause hatte ich nicht alles da um was vernünftiges zu kochen, und das hat wiederum dazu geführt, dass wir uns zeitweise sehr trashig und ungesund ernährt haben… :-O Das Board war der erste Schritt zur Besserung, was unsere Essgewohnheiten betrifft… 😀

  1. Huhu..

    Tolle Idee. sowas könnte ich auch mal gebrauchen 😉
    Aber ich hätte gar keine zeit sowas zu basteln *lach*
    Find es schön, dass du diese tolle und nützliche Idee mit deinen Lesern Teilst.

    Liebe Grüße

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