Reisen: Marokko, Tag 2: Von Essaouira nach Taghazout

Mein Cousin geniesst die Aussicht an der Atlantikküste irgendwo zwischen Essaouira und Taghazout.
Mein Cousin geniesst die Aussicht an der Atlantikküste irgendwo zwischen Essaouira und Taghazout.

Unser zweiter Tag in Marokko begann mit einem ausgiebigen Frühstück im „Riad Chakir Mogador“, bevor wir der Atlantikküste entlang in Richtung Taghazout weiterfuhren, wo wir Freunde von meinem Cousin treffen wollten. Die Landschaft entlang der Küste war beeindruckend schön, ich hätte wirklich alle paar Meter anhalten und staunen können… 😀 Glücklicherweise sass nicht ich am Steuer, sonst wären wir wohl im nächsten Sommer noch hier.

 

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Nachdem wir die Freunde meines Cousins, Silä und Üse, gefunden hatten, liessen wir unser Gepäck in ihrem Wohnwagen zurück, weil wir uns noch nicht entschieden hatten, ob wir auf dem Campingplatz übernachten oder noch nach Agadir weiterfahren und dort ein Hotel suchen wollten. Schliesslich quetschten wir uns gemeinsam mit Silä und Üse in unseren Mietwagen und fuhren in Richtung Strand. Nachdem wir ehrfürchtig einige Surfer bewunderten, entschieden wir uns, noch so richtige „Touristen-Aktivitäten“ zu geniessen. 😀

Zum allerersten Mal: Kamelreiten mit der Frau meines Cousins, während er lieber nicht ganz so hoch auf einem Pferd über den Strand ritt… :-D
Zum allerersten Mal: Kamelreiten mit der Frau meines Cousins, während er lieber nicht ganz so hoch auf einem Pferd über den Strand ritt… 😀

Das Kamel hiess Hassan, der „guide“ nannte sich Mustafa. Ich glaube das sind so ziemlich die gängigsten Namen in Marokko.. :D
Das Kamel hiess Hassan, der „guide“ nannte sich Mustafa. Ich glaube das sind so ziemlich die gängigsten Namen in Marokko.. 😀

Es machte ziemlichen Spass, auch wenn wir nur ein paar hundert Meter dem Strand entlang vor und zurück ritten, und keinen Abenteuer-Trip auf den Atlas oder durch die Wüste erlebten… 🙂

Pferd "Salam" und ich am Strand von Taghazout am Atlantik
Pferd „Salam“ und ich am Strand von Taghazout am Atlantik

Nachdem ich das zweifelhafte Reit-Talent meines Cousins beobachtet hatte, musste ich den guides beweisen, dass nicht alle Schweizer so katastrophale Reiter sind… Er sass auf dem Pferd wie ein Sack Kartoffeln und bewegte sich überhaupt nicht im Einklang mit den Bewegungen des Pferdes… 😀 Ich hab’s schliesslich geschafft, den guten Ruf der Schweizer wieder herzustellen, zumindest wenn man dem Pferdebesitzer Murat glauben will. 😉

Sonnenuntergang über dem Atlantischen Ozean in Taghazout *_*
Sonnenuntergang über dem Atlantischen Ozean in Taghazout *_*

Nach einem kurzen Imbiss in einem winzigen Restaurant inmitten mehrerer surfer-shops und Marktständen kehrten wir auf den Campingplatz „Terre d’Ocean“ zurück und entschieden uns, die Nacht in einem Hauszelt zu verbringen. Wir brachten unser Gepäck ins Zelt und genossen dann den schönen Sonnenuntergang bei einem Glas Wein (bzw. Orangensaft) beim Wohnwagen unserer Freunde. Mein Cousin und ich beschlossen schliesslich spontan, dass wir noch eine kleine Sonnenuntergangs-Tour mit Üse’s Quad machen wollte

Sonnenuntergang über dem Atlantik, vom Wohnwagen unserer Freunde aus aufgenommen.
Sonnenuntergang über dem Atlantik, vom Wohnwagen unserer Freunde aus aufgenommen.

Ich sass an diesem Abend also nicht nur das erste Mal auf einem Kamel, sondern auch das erste Mal auf einem Quad – ich weiss nicht, was mir mehr Spass gemacht hat. 😀 Mein Cousin liebt Motorräder und Quads; letztes Jahr im Frühling machten wir eine zweitägige Tour auf seiner Triumph Tiger T400 nach Italien, was richtig toll war. Aber einen Quad zu fahren ist dann doch ein ganz anderes Feeling; schliesslich fuhren wir vor allem auf irgendwelchen steinigen Pfaden, nicht auf befestigten Strassen. Leider konnte ich von dem Ausflug keine Bilder schiessen, da ich so sehr damit beschäftigt war, mich an meinem Cousin festzukrallen um nicht runterzupurzeln… :-O

Sonnenuntergangsstimmung über dem Campingplatz "Terre des Oceans" in Taghazout
Sonnenuntergangsstimmung über dem Campingplatz „Terre d’Ocean“ in Taghazout

Nach der Quad-Tour kehrten wir noch einmal ins Dorf zurück, um in einem hübschen kleinen Restaurant namens „Cafe Restaurant West Coast“ zu Abend zu essen. Die Bedienung war sehr freundlich und das Essen einfach fabelhaft. Wir bestellten leckere Tagines mit Gemüse und Hühnchen, dazu gab’s leckeres Couscous.

Unser Hauszelt auf dem Camping „Terre d’Ocean“.
Unser Hauszelt auf dem Camping „Terre d’Ocean“.

Die Nacht im Hauszelt war eiskalt (wohl nicht zuletzt wegen der Lüftungslöcher über der Eingangstür… -.-). Doch der Klang der Wellen und dem Meeresduft, der vom Wind vom Atlantischen Ozean zu uns getragen wurde, entschädigte uns für die kalte Nacht in unseren Schlafsäcken. 😀 Morgen geht’s weiter in Richtung Agadir, wo wir auch einen Ausflug auf den Atlas machen wollen. Ich kann es kaum erwarten, Euch die Bilder zu zeigen und vom nächsten Marokko-Abenteuer zu berichten.


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